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Fellpflege beim Hund

Fellwechsel beim Hund: Was du beachten solltest 

Mindestens zweimal im Jahr fliegen bei dir als Hundehalter regelrecht die (Fell-)Fetzen: Zum Fellwechsel im Frühling und im Herbst haben zahlreiche Hundebesitzer alle Hände voll zu tun, denn die Haare befinden sich überall: auf dem Teppich, dem Sofa, hinter Türen und unter Möbeln. In dieser Zeit wird dein Staubsauger zum wichtigsten Haushaltshelfer.

 

Wir haben dir in unseren Fellwechsel-FAQ (sprich die häufigsten Fragen rund um den Hunde-Fellwechsel) alles Wichtige zusammengetragen, was du wissen solltest, um der Lage Frau oder Herr zu werden. Zudem geben wir dir nützliche Tipps an die Hand, um deinen Liebling bestmöglich zu unterstützen, diese oft fordernde Zeit schnell hinter sich zu bringen:

 

 

Was geschieht beim Hunde-Fellwechsel?

Bei den meisten Hunderassen erfolgt zweimal im Jahr ein Fellwechsel, im Frühjahr und im Herbst. In diesen Wochen handelt es sich um den ganz normalen saisonbedingten Fellwechsel beim Hund:

  • Im Frühjahr verliert deine Fellnase ihre wärmende Unterwolle, um dem leichteren Sommerfell Platz zu machen und sich so den höheren Temperaturen anzupassen.
  • Im Herbst hingegen macht das Sommerfell dem dichten Winterfell Platz.

 

Wie intensiv der Fellwechsel ausfällt, wird von verschiedenen Kriterien beeinflusst:

  • Hunderasse: Bei einigen Rassen mit sehr dichtem Unterfell ist der Haarverlust immens, bei anderen verläuft der Fellwechsel weniger stark.
  • Alter des Hundes: Welpen beispielsweise verlieren einmalig ihr weiches Babyfell, ältere Hunde verlieren ihre Haare oft über einen längeren Zeitraum als in jüngerem Alter. Der Grund dafür sind meistens der langsamere Stoffwechsel und das langsamere Herz-Kreislauf-System.
  • Hormone: Hündinnen haaren oft sehr stark kurz bevor sie läufig werden. Ebenso kann das Kastrieren einen stärkeren Haarverlust hervorrufen.

 

Achtung: Verliert dein Vierbeiner außerhalb des saisonal bedingten Fellwechsels möglicherweise gar büschelweise Haare, solltest du misstrauisch werden. In solchen Fällen kann durchaus ein Parasitenbefall oder eine Erkrankung dahinterstecken. Auch eine Futter-Allergie oder Stress können dazu führen, dass dein Liebling unter Haarausfall leidet. Findest du die Ursache nicht heraus und kannst somit keine entsprechenden Maßnahmen ergreifen, um die Situation zu verbessern, solltest du mit deinem Hund auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen.

 

Wann beginnt der Fellwechsel?

Kaum steigen die Temperaturen, die Tage werden länger und die ersten Frühblüher wie Schneeglöckchen und Krokusse strecken ihre zarten Blätter aus der Erde, nimmst du vielleicht schon die ersten Haarbüschel in der Wohnung wahr. Nun geht’s los, der Frühjahrs-Fellwechsel setzt ein: Staubsauger, Bürsten und Striegel solltest du nun griffbereit halten.

Im Herbst beginnt der Fellwechsel dann mit fallenden Temperaturen, das Winterfell ersetzt das Sommerfell; bei einigen Hunden bildet sich nun auch die wärmende Unterwolle.

Je nach Temperaturverlauf beginnt der Fellwechsel immer zu unterschiedlichen Zeitpunkten

 

Wie lange dauert der Fellwechsel beim Hund? 

Die Dauer des Fellwechsels beim Hund variiert: Bei manchen Hunden ist der Wechsel innerhalb von weniger als sechs Wochen vollzogen, bei manchen dauert er mehr als acht Wochen.

 

Was bedeutet der Fellwechsel für deinen Hund?

Während dein Vierbeiner den Anschein erweckt, als stelle der Fellwechsel kein Problem für ihn dar, haben manche Vierbeiner tatsächlich Schwierigkeiten und zeigen einige Nebenwirkungen, die den normalen Zustand beeinträchtigen:

  • Schuppige Haut und Juckreiz: Gerade im Frühjahr, wenn zuhause noch die Heizungen laufen, haben einige Hunde mit schuppender Haut und Juckreiz zu kämpfen. Kannst du eine Allergie oder einen Parasitenbefall als Ursache für diese Unannehmlichkeit ausschließen, könnte es an der trockenen Heizungsluft liegen.
  • Geruchsentwicklung: Während des Fellwechsels ist die regelmäßige Fellpflege durch Bürsten und Kämmen besonders wichtig. Nur so kannst du verhindern, dass Bakterien und Schmutz dem Fell eine unangenehme Duftnote verleihen.
  • Stumpfes Fell: Stumpfes Fell wird weniger deinen Liebling als dich möglicherweise verunsichern. Doch auch das ist in Maßen ganz normal: Wechselt das Haarkleid von Sommer- zu Winterfell oder umgekehrt, mischen sich diese Fellarten zeitweise, was durchaus befremdlich aussehen kann. Generell ist gesundes Fell jedoch glänzend. Stumpfes Fell kann also auch auf einen vorübergehenden Nährstoffmangel hinweisen. Im Zweifel und besonders dann, wenn auch kahle Stellen im Fell auftreten, solltest du prüfen lassen, ob eine Erkrankung der Grund ist.

Dennoch: die meisten Hunde kommen problemlos durch den Fellwechsel und haben keinerlei Beschwerden.

 

Unser Tipp: Was bedeutet der Fellwechsel für dich? Wenn du nicht gerade leidenschaftlich gern putzt oder staubsaugst, wirst auch du in dieser Zeit sehr gefordert sein. Daher stell’ dich auf einige Wochen ein, in denen du öfter als gewöhnlich zu Staubsauger, Gummibesen und Fusselrolle greifst. Einige Tierhalter schwören übrigens auf Fensterabzieher, um die lästigen Haare von Sofa, Polster und Co. zu entfernen. Probier’ es doch einmal aus!

 

4 Tipps, um deinen Hund beim Fellwechsel zu unterstützen

Du möchtest den Fellwechsel deines Hundes beschleunigen oder deinen Liebling zumindest so gut es geht in dieser Zeit unterstützen? Dann helfen dir diese 5 Tipps:

 

  1. Passende Bürsten und Pflegeutensilien: Je nachdem, wie stark der Fellwechsel ausfällt, solltest du in Betracht ziehen, deinen Liebling tatsächlich täglich zu bürsten. Für etwas Routine kannst du dazu immer einen ähnlichen Zeitpunkt wählen und dich mit deiner Fellnase zurückziehen und sie ausgiebig bürsten, kämmen oder striegeln. Das beschleunigt den Fellwechsel nicht nur, sondern ermöglicht dir auch die Kontrolle über den Haarverlust: Du kannst die Haarbüschel direkt von der Bürste nehmen und entsorgen. Ein angenehmer Nebeneffekt: Sind die Haare entfernt, können sie keinen Juckreiz auslösen.

 

  1. Juckreiz beim Fellwechsel lindern: Ist trockene Heizungsluft ein möglicher Grund für trockene und schuppige Haut, die wiederum lästigen Juckreiz hervorruft, kann ein Luftbefeuchter am Heizkörper bereits abhilfe schaffen. Auch das regelmäßige Ausbürsten der Unterwolle und des schwindenden Hundefells helfen gegen den Juckreiz. Ist die Ursache eher auf einen Parasitenbefall zurückzuführen, solltest du dich in der Apotheke oder direkt beim Tierarzt beraten lassen, mit welchen medizinischen Shampoos mit passendem Wirkstoff du die lästigen Plagegeister loswirst.

 

  1. Ernährung optimal einstellen: Beim Fellwechsel muss der Organismus deines Lieblings besonders viel in das Haarwachstum investieren. Aus diesem Grund benötigt dein Hund viel mehr Mineralien, Vitamine und Proteine als sonst, denn diese Nährstoffe werden für das Fellwachstum benötigt. Neben Eiweiß sind B-Vitamine, Zink und Omega-3-Fettsäuren (wie sie beispielsweise in hochwertigem Fischöl enthalten sind) besonders förderlich.

 

  1. Stumpfem Fell vorbeugen: Ein gern genutztes Heilmittel, um stumpfes Fell wieder zum Glänzen zu bringen, ist Bierhefe. Dieser natürliche Rohstoff enthält viel Vitamin B, was nicht nur das Immunsystem stärkt, sondern sich auch förderlich auf Haut und Haar auswirkt. In Kombination mit Zink, Biotin und Omega-3-Fettsäuren hast du ein gutes Repertoire an Helferlein zusammengestellt. Um diesen zeitweise erhöhten Nährstoffbedarf auszugleichen, sind Nahrungsergänzungsmittel empfehlenswert. Das Futter nur für die Dauer des Fellwechsels umzustellen, ist nicht ratsam, solange du konventionell fütterst. Bekommt dein Hund BARF, kannst du die einzelnen Futterkomponenten und Nährstoffe leichter auf den erhöhten Bedarf umstellen.

Bei dauerhaft stumpfem Fell hingegen, kann auch eine Umstellung des konventionellen Futters helfen. Hier berät dich dein Tierarzt genauer.

 

Fazit: Mit der passenden Fellpflege-Ausstattung , regelmäßiger Pflege und etwas Geduld habt ihr den Fellwechsel nicht nur im Griff, sondern auch schnell überstanden.

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