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Welpe oder älterer Hund: Vor- und Nachteile

Junger Hund oder Senior: Was ist zu beachten? 

Welpe, Junghund oder eine bereits erwachsene Fellnase – was passt am besten zu dir? Eine solche Entscheidung lässt sich nicht leichtfertig treffen. Hier findest du ein paar Denkanstöße, die dir bei deiner Entscheidung behilflich sein könnten.

Welpe

Die Vorteile eines Welpen scheinen klar: Schaffst du dir einen Welpen an, liegt die Prägung und Erziehung des Welpen in deiner Hand. Den Hund so erziehen zu können, wie man es möchte, ist doch super. Und mit ihrem knuffigen Aussehen haben sie dich sofort um den Finger gewickelt. Lange böse sein? Das funktioniert nicht, wenn sie dich mit ihren Kulleraugen erwartungsvoll angucken.  Und schwups, da sind sie, die Erziehungsfehler. Schnell wird vergessen das ein Welpe nicht immer klein bleibt und bereits in der ersten Phase eine klare Struktur brauchen. Welpen bringen mehr Arbeit mit sich, als man zunächst denkt. Wir erläutern dir einige Vor- und Nachteile eines Welpen. 

Vorteile eines Welpen

  • intensive Bindung vom Welpenalter an
  • dein Hund wächst von Beginn an in deine Familie hinein
  • kommt der Welpe ab der 12. Woche von einem verantwortungsvollen Züchter zu dir, verfügt er möglicherweise schon über einige Fähigkeiten und wertvolle Verhaltensweisen
  • du nimmst Einfluss auf das Verhalten deines Welpen und kannst es steuern

Nachteile eines Welpen

  • ist dein Tier noch nicht stubenrein, musst du auch nachts alle 2-3 Stunden mit ihm raus
  • viel Erziehungsarbeit erforderlich
  • Ausdauer und Geduld sind zwingend nötig
  • du musst 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche da sein
  • dein Welpe kann noch nicht allein bleiben

Bedeutung der Sozialisierungsphase 

Viele Züchter übergeben ihre Welpen zwischen der achten und zwölften Lebenswoche an die neuen Besitzer. Ab der achten Woche beginnt die etwa vierwöchige Sozialisierungsphase, in welcher der Welpe lernt, mit anderen Tieren und Menschen umzugehen sowie Stress zu bewältigen. Das Verhalten, das der Welpe in dieser Phase lernt, prägt ihn sein ganzes Leben. In dieser Phase sollte er daher an Umweltreize gewöhnt werden. Das kann beim Züchter im gewohnten Umfeld im Rudel bei der Mutter erfolgen oder bereits im neuen Zuhause. Nimmst du den Welpen später bei dir auf, hat er möglicherweise schon einige Fähigkeiten erlernt, auf welche du mit deiner Erziehung aufbauen kannst. Kommt er recht früh zu dir, obliegt dir diese Verantwortung. Dafür kannst du auch schon eher beginnen, eine Bindung zu deinem neuen Familienmitglied aufzubauen.

Herausforderungen mit einem Welpen in den ersten Wochen

In dieser prägenden Phase sollte der Welpe in angemessenem Verhältnis soziale Kontakte  zu Menschen und anderen Hunden knüpfen sowie alltägliche Situationen kennenlernen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Gäste kommen zu Besuch
  • Autofahren
  • Staubsaugen
  • Fortbewegen auf glatten Böden

Solche und ähnliche Situationen sollten täglich geübt werden, damit sich dein Liebling daran gewöhnt, er sich passendes Verhalten dazu antrainieren kann und sie ihn letztlich nicht mehr stressen.

Das richtige Verhalten gegenüber einem Welpen

Dein neuer Mitbewohner kommt aus der ihm bekannten Welt mit seiner Mutter, seinen Geschwistern, der bekannten Umgebung und bekannten Menschen nun in ein komplett neues Umfeld: eine neue Wohnung, neue Gerüche, meistens keine Artgenossen. Die kleinen Fellnasen lernen in dieser Zeit viel und saugen viele Eindrücke auf wie ein Schwamm. Das fordert und kann auch zur Überforderung führen. Daher liegt es in deiner Verantwortung, immer einen aufmerksamen Blick auf den Familienzuwachs zu haben und die Balance zwischen Ruhe und lehrreichen Alltagssituationen zu finden, damit er nicht überfordert wird. Überreizungen, unverständliches Handeln, falsche Signale oder fehlende Aufmerksamkeit irritieren den Welpen. Unliebsame Folgen sind Fehlverhalten, Unsicherheit oder gar Aggressionen. Wie dein Liebling künftig beispielsweise mit Besuchern umgeht, liegt vor allem daran, wie du ihm in dieser Situation Sicherheit vermittelst und ihm adäquates Verhalten antrainierst. Gelingt dir dies im Welpenalter, wird er auch künftig an deiner Seite entspannt mit unbekannten Besuchern umgehen können.

Erwachsener Hund

Die Tierheime sind überfüllt mit ausgesonderten und verwaisten Hunden. Alte Hunde haben es schwer vermittelt zu werden. Wenn du abschätzen willst, ob der struppige Terrier mit den treuen Augen und der grauen Schnauze aus dem Tierheim dein neuer Weggefährte werden könnte, hilft es, wenn du möglichst viel über die Vorgeschichte des Vierbeiners in Erfahrung bringen kannst. Denn auf diese Weise kannst du Rückschlüsse daraus ziehen, inwieweit er sozialisiert und erzogen ist und wie viel Erziehung auch bei diesem ausgewachsenen Tier nötig ist.

 

 Vorteile eines erwachsenen Hundes

  • ist er aus liebe- und verantwortungsvollen Händen abgegeben worden, ist er vermutlich belastbar und kennt Alltagssituationen
  • der Charakter ist bereits ausgeprägt und gefestigt
  • erwachsene Hunde sind meistens stubenrein
  • Grundkommandos sind meistens bekannt
  • je nach Charakter und Lebensphase ist weniger Aufmerksamkeit und Zeit nötig als zunächst bei einem Welpen aufgewendet werden muss
  • besser einzuschätzen als Welpen, die sich noch in der Entwicklung befinden
  • können bestenfalls bereits alleine bleiben

 

Nachteile eines erwachsenen Hundes

  • Tierheimhunde oder Hunde aus einer Tierrettung, deren Vorgeschichte nicht bekannt oder tragisch ist, benötigen viel Fürsorge, Erziehung, Zuspruch und oftmals erfahrene Hände
  • eine Bindung zu erwachsenen Hunden aufzubauen kann je nach Vorgeschichte und Erfahrungsschatz schwieriger sein als bei unvoreingenommenen Welpen
  • sind die älteren Tiere oder Senioren verunsichert oder ängstlich, kann eine neue Umgebung dazu führen, dass sie stressbedingt ihre Stubenreinheit regelrecht “vergessen”
  • etwas Erziehungsarbeit ist auch bei erwachsenen Hunden nötig
  • mit zunehmendem Alter nehmen Einschränkungen und Erkrankungen zu

 

Eine besondere Herausforderung: Hunde mit schlechten Erfahrungen

Ältere Hunde bekommt man in der Regel im Tierheim oder über Pflegestellen von Tierrettungen, bei denen die Tiere etwa übergangsweise bei privaten Hundeliebhabern unterkommen. Häufig haben diese Tiere schon einiges erleben müssen und weisen daher manchmal gefestigtes Fehlverhalten auf. Mit viel Training und Ausdauer oder professioneller Hilfe, etwa von erfahrenen Hundetherapeuten oder Verhaltenstrainern, können auch ältere Tiere noch positiv beeinflusst werden. Zudem solltest du hier bedenken, dass die Vierbeiner schnell überfordert sind, auch von deiner gutgemeinten Zuwendung. Hat dein Hund bisher eher schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, wird sich er sich anfangs zurückhalten. Dann ist etwas Geduld gefragt, bis dein neues Familienmitglied von sich aus den Kontakt sucht und den ersten Schritt geht.

 

Hunde-Senioren mit besonderen Bedürfnissen

Je nach Rasse und Charakter können auch ältere Hunde sehr aktiv sein. Wenn sie nicht mehr so agil sind, bieten sich als Beschäftigung Intelligenzspiele an, um sie fit zu halten. Handelt es sich bei dem adulten Hund bereits um einen Senior, nehmen seine Ruhephasen deutlich zu und er schläft viel. Mit schwindender körperlicher Fitness nehmen auch gesundheitliche Einschränkungen und Alterserkrankungen zu. Daher kann es durchaus vorkommen, dass ein Senior zeitweise genauso viel Zeit in Anspruch nimmt, wie ein junger Hund und deine Pflege und Fürsorge gefragt sind.

 

Fazit: Welpe oder erwachsener Hund?

Vor der Entscheidung einen Hund zu adoptieren oder zu kaufen solltest du deine eigene Lebenssituation genau betrachten: Wie ist dein häuslichen Umfeld? Bist du berufsbedingt viel außer Haus? Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag “Hund anschaffen: 10 Fragen vor dem Hundekauf”.

Generell gilt jedoch, ganz gleich, ob Welpe oder erwachsener Hund: gerade als Anfänger musst du dich in alle relevanten Themen rund um die Hundehaltung einlesen, von den Bedürfnissen deines Vierbeiners jeden Alters über Erziehung bis hin zu Gesundheitsthemen. Welcher Hundetyp zu dir passt erfährst du im Bericht: "Die Qual der Wahl - welcher Hundetyp passt zu mir".

Unser Tipp: Nimm dir die Zeit, die du brauchst, um eine Entscheidung zu fällen, schließlich beeinflusst sie dein Leben auf allen Ebenen. Und ganz gleich, ob es dann ein eher ruhiger Senior wird, der es dir angetan hat, oder ein quirliges Fellbündel, das dein Leben gehörig umkrempeln wird – dich erwartet eine spannende Zeit!

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