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»Tricktraining«: Klingeln – ein toller Anfängertrick

Letzte Woche haben wir uns die Frage gestellt, wofür Tricktraining eigentlich gut sein soll und haben festgestellt, dass das Einüben von Tricks nicht nur Spaß macht, sondern auch viele tolle Nebeneffekte mit sich bringt.

Diese Woche geht es ans Eingemachte und wir erklären Euch ein paar Grundlagen zum Tricktraining und den Aufbau des Tricks »Klingeln« genauer.

Was braucht es also, damit man beim Üben von Tricks ans gewünschte Ziel kommt? Was kann man tun, damit das Ergebnis möglichst nachhaltig ist und vor allem beide Seiten dauerhaft Spaß am Training haben?

Zuerst einmal sollte man sich genau überlegen, was der Hund tun soll. Bei dem Trick »Klingeln« sollte man sich beispielsweise überlegen, ob der Hund den Klingelknopf mit der Pfote oder mit der Nase betätigen soll. Denn nur, wenn man selbst eine genaue Vorstellung von dem hat, was der Hund tun soll, wird man es dem Hund auch verständlich vermitteln können. Wenn man das Klingeln gerne mit der Pfote üben möchte, so sollte man sich ebenfalls überlegen, ob es die rechte oder die linke Pfote sein soll. Je genauer man ein Bild vor Augen hat, wie es am Ende aussehen soll, desto besser weiß man schlussendlich beim Üben, ob man eine Handlung des Hundes belohnen möchte und welche Teilschritte man auf dem Weg zum Ziel wählen kann. Hat man sich überlegt, wie die Übung genau aussehen soll, teilt man diese in möglichst viele kleine Teilschritte auf. So kann man eine Übung schön kleinschrittig aufbauen. Dies führt dazu, dass der Hund es am Ende vermutlich deutlich schneller lernt, als wenn man in großen Schritten voranschreiten möchte. Zudem wird die Fehlerquote auf diese Weise gering gehalten, was sicher dazu führt, dass der Spaßfaktor auf beiden Seiten hoch ist und bleibt.

Auch die Wahl der richtigen Belohnung ist wichtig, denn Belohnung bedeutet Motivation. Eine Belohnung sollte der Situation angepasst und hochwertig für den Hund sein. Bei unserem heutigen Trick, dem »Klingeln«, eignet sich Futter sehr gut als Belohnung. Es darf gerne etwas sein, was der Hund wirklich gerne mag. Anfangs ist es sinnvoll, sehr hochwertige Futterbelohnungen zu nehmen, wie z.B. Käse oder ein Leckerli, welches es nicht jeden Tag gibt. Nach und nach kann man dann die Qualität der Belohnung wieder bis zu einem »normalen« Leckerli abbauen.

Nun haben wir bereits einiges vorbereitet, das Training kann also losgehen. Eine letzte Frage sollten wir uns aber noch stellen. Und zwar die Frage, wie lange eine Trainingseinheit dauern soll. Dies ist nicht ganz unwichtig, denn man möchte natürlich vorankommen. Aber zu lange sollte man auch nicht üben, sonst ist auch ein Hund irgendwann nicht mehr aufnahmefähig. Unserer Erfahrung nach sind recht kurze Einheiten von 1-3 Minuten Training besonders nachhaltig. Hier bietet es sich an, einen Timer auf die gewünschte Trainingszeit zu stellen. So hat man eine Erinnerung, wann man eine Pause machen sollte und kann einer Überforderung seitens des Hundes vorbeugen. Man könnte zum Beispiel dreimal je 2 Minuten trainieren und zwischen den einzelnen Übungssequenzen jeweils 1 Minute Pause machen.

Nun geht’s aber richtig los!

Wir möchten Euch nun zwei verschiedene Wege erklären, wie man den Trick »Klingeln« aufbauen kann.

Variante 1: Klingeln mit der Pfote

Für diese Variante nutzen wir anfangs einen anderen Trick, den der Hund schon beherrschen sollte: das »Pfote geben«. Man setzt den Hund vor sich, nimmt die Klingel so in die Hand, dass sie mittig auf der Handfläche steht und hält die Hand genauso hin, als würde man sich lediglich die Pfote des Hundes in die Hand geben lassen. Belohnt wird, wenn der Hund die Klingel beim Geben der Pfote berührt. Dies übt man solange, bis der Hund die Klingel auf der Hand ganz sicher trifft. Dann beginnt man, die Hand, in der man die Klingel hält, Zentimeter für Zentimeter abzusenken. Man kann sie zum Beispiel im ersten Schritt 2 cm tiefer halten. In dieser Position lässt man den Hund fünf Mal klingeln. Wenn es in mindestens vier von diesen fünf Versuchen fehlerfrei geklappt hat, senkt man die Hand erneut um 2 cm. Wenn es weniger als 4 Mal geklappt hat, lässt man die Hand für die nächsten 5 Versuche erneut auf gleicher Höhe und überprüft dann erneut, ob es mindestens 4 Mal fehlerfrei geklappt hat. So senkt man die Hand mit der Klingel nach und nach bis zum Boden ab. Nun beginnt man, die Hand ebenfalls in Zentimeterschritten wegzuziehen, bis die Klingel irgendwann auf dem Boden steht und die Hand nicht mehr in der Nähe sein muss.

Variante 2: Klingeln mit der Nase

Das Klingeln mit der Nase bauen wir etwas anders auf. Hier wird der Hund von uns nur insofern Hilfestellung bekommen, indem wir die Position der Klingel zu Beginn günstig wählen und indem wir richtiges Verhalten belohnen. Daher ist es besonders wichtig, sich selbst zu konzentrieren, gut aufzupassen und vor allem, sich vorher genau zu überlegen, was man belohnen möchte. Beim Training selber verhält man sich ganz ruhig, um den Hund nicht durch Bewegungen, durch Reden oder ähnliches abzulenken. Der Hund sitzt oder steht in der Ausgangsposition wieder vor uns. Leckerlis sollten vorbereitet sein, sodass man sehr schnell eines nehmen und dem Hund geben kann. Die Klingel halten wir anfangs hinter dem Rücken. Wenn man bereit zum Üben ist, nimmt man die Klingel hinter dem Rücken hervor und hält sie so nach vorne gekippt auf Höhe der Hundenase, dass der Klingelknopf direkt zum Hund zeigt. Der Hund wird nun vermutlich schauen, um was es sich handelt, und seine Nase in Richtung der Klingel bewegen. Dies wird sofort belohnt. Nun hält man die Klingel einfach weiterhin auf Höhe der Hundenase und wartet ab. Jede Bewegung der Hundenase in Richtung Klingel wird belohnt. Sollte der Hund anfangs sehr wenig Verhalten zeigen und nur abwartend vor einem sitzen, kann man die Hand mit der Klingeln nach einer Zeit erneut hinter den Rücken nehmen, kurz warten und sie wieder nach vorne auf Höhe der Hundenase halten. Wenn der Hund die Nase recht sicher in die Richtung bewegt, belohnt man es nur noch, wenn er die Nase genau auf den Knopf der Klingel zubewegt oder sie sogar berührt. Berührt der Hund zielsicher immer genau den Klingelknopf, beginnt man, die Klingel schrittweise zum Boden abzusenken. Dies wird so gemacht, wie es auch beim Klingeln mit der Pfote gemacht wird. Hier ist es nur besonders wichtig, wirklich sehr kleinschrittig vorzugehen. Senkt man die Klingel zu schnell ab, kann es sein, dass der Hund eher die Pfote nimmt. Dies wäre ein Zeichen dafür, dass man in kleineren Schritten weiterüben sollte.

Wir wünschen Euch nun viel Spaß beim Ausprobieren und Üben und würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns in den Kommentaren ein wenig von eurem Training berichtet!

Wenn Ihr gerne mehr Tricks üben möchtet oder auch Themen wie Leinenführigkeit oder Rückruf bei Euch aktuell sind, schaut Euch gerne auch unsere nächsten Online Kurse an! 

Liebe Grüße von Katja und Dana

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