Bastelidee: DIY-Kratzbaum – so geht’s

Katzenkratzbaum selber bauen

Du möchtest deinem Stubentiger eine besondere Freude machen? Dann liegst du mit einem individuell gestalteten Kratzbaum genau richtig. Je nach Gestaltung des Kratzmöbels kannst du schon mit wenigen Materialien deiner Katze ein eigenes kleines Reich in deinem Zuhause zaubern. Die Vorteile eines selbstgebauten Kratzbaums liegen auf der Hand:

  • individuelle Gestaltung passend zu deiner Einrichtung
  • passende Größe für deine Wohnung
  • Eigenschaften genau auf die Bedürfnisse deiner Katze abgestimmt

Das brauchst du:

  • Bodenplatte (aus stabilem, schwerem Holz)
  • Schleifpapier und Schleifklotz
  • Antirutsch-Noppen für den Boden (z. B. selbstklebend)
  • 2-3 Holzkisten (z. B. aus dem Baumarkt)
  • Sisalseil
  • Holzplatte
  • Tacker und Tackernadeln
  • Akkuschrauber und Schrauben
  • ggf. auch Winkel und Unterlegscheiben

Kratzbaum selber bauen:

Wir zeigen dir heute eine schnelle und kostengünstige Alternative zu den großen Kratzbäumen, die bei deinem Stubentiger für Abwechslung sorgt. Plane zunächst, wie dein Kratzbaum aussehen soll. Eine kleine Skizze bietet dir den optimalen Überblick, was du alles benötigst. Hast du alles beisammen, kann es losgehen:

  1. Bodenplatte vorbereiten
    Für einen einfachen Kratzbaum benötigst du 2-3 Holzkisten aus dem Baumarkt und optional eine gerade Bodenplatte aus massivem Holz. Eine Bodenplatte kannst du dir in der Regel im Baumarkt in den benötigten Maßen zusägen lassen. Mit einem Schleifklotz und darum gelegten Schleifpapier kannst du nun die splitternden Ecken abschleifen, sodass keine Verletzungsgefahr besteht. Klebe zum Schluss noch die Antirutsch-Noppen unter die Platte.
  2. Holzkisten vorbereiten
    Falls es sich bei den Holzkisten um Bausätze handelt, baue zunächst die Holzkisten zusammen und türme sie so auf, wie du es dir vorgestellt hast. Denkbar wäre z. B. eine pyramidenförmige Anordnung, bei der du zwei Kisten auf der Bodenplatte positionierst und eine darüber.
    Holzkiste
  3. Kratzfläche erstellen
    Mit einer Holzplatte in der passenden Größe eines Seitenteils deiner Holzkiste und Sisalseil kannst du leicht eine Kratzfläche für deinen Vierbeiner erstellen. Tackere das Seil an einer Ecke der Platte fest und wickle es fest und eng aneinanderliegend immer wieder um die Platte. Tackere das Seil hin und wieder an der Rückseite fest. Wenn du die Platte komplett umwickelt hast, kannst du sie am Seitenteil deiner Holzkiste festschrauben (bei Bedarf verwende hierfür die Unterlegscheiben).
    Kratzfläche
  4. Kisten befestigen
    Schraube nun dein Kisten-Arrangement fest: Zunächst die Kisten untereinander (verwende hierfür bei Bedarf für eine höhere Stabilität auch die Winkel) und schließlich die Kisten auf der Bodenplatte. Achte darauf, dass die Kiste mit der Kratzfläche so verbaut ist, dass deine Katze hier gut herankommt.
  5. Einrichten
    Nun ist dein individueller Kratzbaum fertig. Deiner Kreativität bei der Ausgestaltung sind nun nahezu keine Grenzen gesetzt, du hast freie Hand! Vielleicht lässt sich die erhöhte Kiste als Katzenhöhle umfunktionieren? Ein Katzenkissen lädt an dieser Stelle zum Relaxen und Dösen ein. An anderer Stelle ist möglicherweise ein baumelndes Katzenspielzeug genau das richtige Element, um dem Spieltrieb deiner Samtpfote gerecht zu werden.


Unser Tipp:
Wenn du deinem Stubentiger eher die Deluxe-Variante eines Kratzbaumes bieten möchtest, kannst du auch einen Baumstamm, dicke, stabile Äste und mehrere Holzplatten verwenden, um einen großen individuellen Kratzbaum zu kreieren. Die Plattformen laden dann zum Springen und Ausruhen ein. Baumelndes Spielzeug und in der Höhe angebrachte mit Schaumstoff gepolsterte und mit Plüsch bezogene Holzplatten bilden dann die optimale Kombination aus Activity-Center und gemütlichen Liegeflächen zum Beobachten und Entspannen.

Viel Spaß beim Planen und Bauen!

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