Hund anschaffen: 10 Fragen vor dem Hundekauf

Welche Gedanken du dir vor dem Hundekauf machen solltest

Ein Hund bringt viel Spaß und Spannung in dein Leben und kann es manchmal ganz schön auf den Kopf stellen. Damit euer künftiges Zusammenleben weitestgehend reibungslos funktioniert, solltest du jedoch einige wichtige Faktoren bedenken, die das Zusammenleben mit einem Vierbeiner nach sich ziehen. Denn deine Lebenssituation wird sich mit einem Hund von Grund auf ändern: Du übernimmst schließlich Verantwortung für ein Lebewesen und gewinnst zeitgleich einen treuen Begleiter als Familienmitglied hinzu.

Um dir einen Überblick zu verschaffen, welche Voraussetzungen man als Hundehalter erfüllen sollte, stelle dir selbst 10 Fragen, die du vor dem Hundekauf beantworten solltest, um herauszufinden, ob ein Hund tatsächlich zu dir passt.

1. Wohnsituation

Mit der Frage der Wohnsituation entstehen einige weitere Fragen:

  • Wie groß ist meine Wohnung, mein Haus?
  • Sind alle Personen im Haushalt mit dem Einzug eines Hundes einverstanden?
  • Gibt es darunter gegebenenfalls Allergiker?
  • Kannst du einem Vierbeiner einen ruhigen Rückzugsort ermöglichen?
  • Hast du einen Garten oder oder musst du eventuell mehrere Stockwerke bis zu deiner Wohnung bewältigen?
  • Besitzt du bereits andere Haustiere, zum Beispiel eine Katze, Vögel oder einen Artgenossen?

Diese Kriterien sind für die Suche nach einer passenden Fellnase relevant. Je nach Wohnsituation solltest du dir genau überlegen, ob und wenn ja, welche Art von Hund bei dir gut aufgehoben ist.

Wohnst du zur Miete, lass dir unbedingt eine schriftliche Einverständniserklärung deines Vermieters ausstellen, dass die Haltung eines Hundes erlaubt ist. Planst du öfter umzuziehen, bedenke, dass die Wohnungssuche sich mit einem Hund schwieriger gestaltet.

2. Kosten

Verfüge ich über die finanziellen Mittel, um alle Kosten zu tragen?

Neben den vorerst einmaligen Kosten für die Anschaffung und Erstausstattung, kommen laufende Kosten für Futter, Pflege, Wurmkuren und Impfungen sowie Hundesteuer und Versicherungen auf dich zu. Zudem kann dein Hund krank werden und ein Besuch beim Tierarzt wird unumgänglich – sei es bei einer Erkältung oder gar chronischen oder schweren Erkrankungen, die viele Tierarztbesuche oder gar Operationen erfordern.

Unser Tipp: Erkundige dich nach speziellen Krankenversicherungen, die auch Operationen übernehmen. Im Ernstfall kann dir dann schnell geholfen werden, ohne dass du finanzielle Schwierigkeiten bekommen könntest.

3. Zeit

Wie sieht mein Zeitmanagement aus?

Ein nicht zu unterschätzender Punkt bei der Hundehaltung ist der Zeitfaktor. Ein Hund hat individuelle Bedürfnisse:

Je nach Hund solltest du mindestens 1-2 Stunden am Tag spazieren gehen einplanen und dir auch für sonstige Beschäftigungen mit dem Hund und Hundetraining Zeit nehmen.

Ein Hund ist ein Rudeltier und möchte meist nur ungern allein sein. Eine allgemeine Regel besagt, dass du deinen Liebling nicht länger als 4-5 Stunden alleine lassen solltest. Wenn du Vollzeit, den ganzen Tag arbeiten gehst, solltest du vorher abklären, ob dein Hund eventuell mit zur Arbeit darf oder ob du eine Person oder Pflegestelle hast, die sich während deiner Abwesenheit um ihn kümmert.

Einige Hunderassen wollen nicht nur körperlich ausgepowert werden, sondern sollten mit geistiger Arbeit gefordert und gefördert werden. Überlege genau, ob du genug Zeit zur Verfügung hast und sie tatsächlich so planen kannst, dass sich Beruf, Familie, Freunde und Freizeit mit einem Hund vereinbaren lassen.

Unser Tipp: Hör dich um! Vielleicht gibt es Nachbarn, Freunde oder Familienmitglieder, die dich bei der Erziehung und Pflege deines Vierbeiners unterstützen? Stichwort: Dog Sharing – das Aufteilen eines Hundes unter mehreren Personen wird immer beliebter und bietet eine Alternative für einen eigenen Hund. Allerdings ist nicht jeder Hund dafür geeignet und besondere Vorsicht ist hier geboten.

4. Lebensplanung

Kann ich mich langfristig um einen Hund kümmern und ihm gerecht werden?

Dir sollte bewusst sein, dass ein Hund, je nach Rasse und Größe, bis zu 18 Jahre alt werden kann. Die Lebenserwartung bei größeren Hunden ist meist geringer als bei kleineren Hunden. Es ist wichtig diesen Aspekt in deine Überlegungen, einen Hund zu kaufen, einzubeziehen. Denn dein Leben ist nicht bis ins kleinste Detail planbar. Sei dir sicher, dass du deinen Vierbeiner in guten und in schlechten Zeiten an deiner Seite haben möchtest - immerhin möchte ein Hund ein festes Familienmitglied werden.

5. Erziehung

Kann ich meinem Hund eine gute Erziehung bieten?

Egal, ob du dir einen Welpen, einen Junghund oder einen älteren Hund anschaffst: die Vierbeiner brauchen Erziehung und klare Strukturen in ihrem Leben. Neben den Grundkommandos und der Stubenreinheit ist es besonders wichtig, deinen Hund zu sozialisieren. Da auch Hunde eine Pubertät durchleben und über ihr ganzes Leben immer wieder ihre Grenzen austesten, ist die andauernde Erziehung oft kein Kinderspiel. Es ist wichtig, dass du das Verhalten deines Hundes genau kennst und weißt damit umzugehen. Einige Hunderassen haben spezielle Eigenschaften und Vorlieben, welche du vor dem Hundekauf kennen solltest und auf die du definitiv Rücksicht nehmen musst. Bereits ältere Hunde müssen erst lernen jetzt an deiner Seite zu sein und deinen Kommandos zu folgen. Je nach durchlebter Erfahrung ist dieser Weg oft nicht einfach. Je mehr du im Vorfeld über die Vergangenheit des Hundes weißt, desto besser kannst du agieren und auf ihn eingehen.

6. Geduld und Konsequenz

Bin ich geduldig und konsequent genug für einen Hund?

Wie Menschen auch haben Hunde einen individuellen Charakter, zeichnen sich durch unterschiedliche Verhaltensweisen aus und haben kleinere oder größere „Macken“. Dein Liebling wird deine Aufforderungen und Kommandos nicht immer auf Anhieb verstehen, manchmal vielleicht bewusst ignorieren oder diskutieren wollen. Hat er wieder einmal den Mülleimer umgeschmissen und durchwühlt oder wiederholt dein Essen vom Teller stibitzt? Solche und ähnliche Situationen können durchaus anstrengen und zu einer Geduldsprobe werden. Hunde spüren das Verhalten des Menschen - gerade Nervosität, Ungeduld und Angst können bei einem Hund verheerende Auswirkungen haben. Als Besitzer bist du laufend gefordert, die Nerven zu behalten und deinem Liebling mit liebevoller Konsequenz und Strenge immer wieder seine Grenzen aufzuzeigen.

7. Fachkenntnisse im Umgang mit Hunden

Über welche Fachkenntnisse verfüge ich?

Wenn ein Hund größer als 40 cm ist und/oder mehr als 20 kg wiegt, müssen Hundehalter einen sogenannten kleinen Sachkundenachweis erbringen. Dabei handelt es sich um einen personenbezogenen Nachweis, der dir grundlegende theoretische Kenntnisse zu Hunden und Hundehaltung bescheinigt. Die Prüfung der Sachkunde wird von einem anerkannten Sachverständigen, einem Tierarzt oder Hundetrainer abgenommen. Sei dir bewusst, dass du einen solchen Nachweis erbringen und diese spezifischen Kenntnisse nachweisen musst. Möchtest du einen sogenannten Listenhund der Kategorie 2 oder 1 bei dir aufnehmen (also eine Rasse die als gefährlich angesehen wird bzw. deren Gefährlichkeit vermutet wird), sind noch weitere Voraussetzungen erforderlich.

Aber auch kleine Hunde, bei denen kein gesetzlicher Nachweis notwendig ist, können es ganz schön in sich haben – nicht umsonst gibt es den Begriff "Wadenbeißer". Achte auch hier auf ein fundiertes Wissen und Erziehung, um deinen Hund richtig halten zu können.

8. Flexibilität und Anpassungsbereitschaft

Bin ich bereit, meinen Lebensstil an die Bedürfnisse des Hundes anzupassen?

Ein Hund steigert die Lebensqualität, schränkt dich in deiner Freizeitgestaltung und Urlaubsplanung jedoch gegebenenfalls auch ein:

  • Hotelurlaub: es gibt viele hundefreundliche Hotels und Pensionen – achte darauf, dass Hunde erlaubt und sogar erwünscht sind. Wenn auch andere Hunde vor Ort sind, kann sich deine Fellnase schneller mit der ungewohnten Situation anfreunden. Auch du schließt dadurch schneller Bekanntschaften.
  • Flugreisen: Kleine Hunde können meist in geeigneten Taschen im Handgepäck transportiert werden. Große Hunde müssen in Boxen im Frachtraum mitfliegen. Beachte, dass in jedem Fall Flugreisen viel Stress für deinen Vierbeiner bedeuten. Daher solltest du lieber abwägen, ob es sinnvoller ist auf eine Flugreise zu verzichten oder deinen Liebling für die Zeit des Urlaubs in gute Hände zu übergeben.
  • Hobbies: Gehst du vielen Hobbies nach oder verbringst du deine Wochenenden lieber in Restaurants, Bars oder Diskotheken?

Bedenke, dass dein Hund am liebsten mit dir zusammen ist. Überlege daher genau, wie hoch deine Bereitschaft ist Aktivitäten umzustrukturieren, damit du deinem Vierbeiner und seinen Bedürfnissen gerecht werden kannst. Es gibt viele Sportarten und sehr viele weitere Hobbys, die du mit deinem Hund zusammen machen kannst. Eine Runde Doga zum Beispiel, fördert euer Allgemeinbefinden und sorgt für ein entspanntes Zusammensein.

9. Ordnung und Sauberkeit

Komme ich auch mit Unordnung, Dreck und Gerüchen zurecht?

Hände über den Kopf zusammenschlagen bringt nichts - Hunde lieben es, sich im Schlamm, Laub oder Schlimmeren zu wälzen. Besonders bei schlechtem Wetter ist das Saubermachen von Hundepfoten und Böden an der Tagesordnung.

Auch kannst du dich bei dem meisten Hunderassen auf haarige Zeiten einrichten – besonders in der Fellwechselzeit (Frühling & Herbst).

Welpen und Junghunde, sowie gelangweilte Hunde können dazu neigen, an Möbeln zu knabbern oder Schuhe zu zerkauen. Viele Vierbeiner dekorieren auch gern die Wohnung neu, indem sie lose Gegenstände von A nach B transportieren. Wenn du einen Socken vermisst – schau doch einmal im Hundekorb nach.

Wenn du morgens, beim Aufstehen in eine Pfütze trittst oder dir diverse Aromen tränende Augen bereiten, weißt du, dass dein Hund noch nicht stubenrein ist.

Und unverdaute Knochenstückchen oder Futter werden mit Vorliebe auf dem flauschigen Teppich wieder hervorgeholt.

Rüden sowie protestierende Hunde könnten zudem deine Wände oder Polstermöbel markieren.

Mach dir vor dem vierbeinigen Zuwachs ausgiebig Gedanken, ob du mit diesen Veränderungen in deinem Haushalt zurechtkommen wirst.

Unser Tipp: Sprich mit anderen Hundebesitzern oder Hundetrainern, die schon viele Jahre Erfahrung in der Hundehaltung haben. Sie können dir aus ihrem Alltag berichten, Erfahrungen teilen und Tipps geben, wie sich diese kleinen Hürden im Alltag mit Hund meistern lassen.

10. Alter

Welches Hundealter passt zu mir?

Möchtest du einen Welpen, einen Junghund oder gern einen Senior als Partner an deiner Seite haben? Egal für welches Alter du dich entscheidest: Wichtig ist, dass du dich genau über die Bedürfnisse deines Hundes in der gegebenen Lebensphase informierst. Denn die Entscheidung für einen Hund in einem bestimmten Alter beeinflusst beispielsweise, wie viel Zeit du für deinen Vierbeiner nehmen musst (z. B. für Erziehung, Spielen und Beschäftigung) und wie hoch die Kosten für die Haltung deines Lieblings sind.

Hund ja oder nein: Wie du die richtige Entscheidung triffst

Du hast nun einen Einblick in das Leben mit einem Hund erhalten und feststellen können, dass mit der Anschaffung eines Vierbeiners viele Veränderungen in deinem Leben anstehen werden. Die Hundehaltung birgt eine Menge Vorteile, zahlreiche Gründe sprechen für einen Hund, darunter die Bewegung bei Spaziergängen an der frischen Luft oder der einfache Kontakt zu Menschen, die die treuen Begleiter ebenso lieben wie du. Die Entscheidung für oder gegen die Anschaffung eines Hundes ist jedoch komplex und nicht einfach. Sie betrifft die gesamte Familie und sollte daher auch mit Rücksicht auf alle Familienmitglieder getroffen werden.

Unser Tipp: Hund auf Probe

Nimm dir ausreichend Zeit für deine Entscheidung und lasse sie reifen. Höre dich doch bei Hundehaltern in deinem Freundes- und Verwandtenkreis nach der Möglichkeit um, deren Hund für einige Tage in Betreuung zu nehmen, um dir auf diese Weise eine praktische Entscheidungshilfe zu verschaffen. Bedenke jedoch, dass diese Hunde in der Regel bereits erzogen sind und du für einige Tage kein vollends realistisches Bild der Hundehaltung erhältst. Stelle so viele Fragen, wie nötig, um abschätzen zu können, inwieweit dich ein Vierbeiner fordern würde.

Bist du anschließend noch immer der Meinung, dass ein Hund in dein Leben passt, dann zunächst einmal Glückwunsch zu dieser Entscheidung! Als nächstes kannst du überlegen, welcher Hund zu dir passt.

Kommentare
Von: Lea

Hallöchen ich überlege schon lange mir einen Welpen anzuschaffen am liebsten ein Rottweiler. Nun zu meinem Problem ich wäre in den ersten 2 Wochen komplett zuhause und dann wäre er für 4 Wochen 5 Stunden alleine und dann eventuell 8 Stunden. Überall streiten sich die Meinungen ob das gut ist oder schlecht, alle anderen Punkte wie Geld und Wissen für die Erziehung mach ich mir keine Sorgen. Nun bin ich mir unsicher obwohl ich mir sehr gerne einen Welpen hollen würde und ihm auch gerecht werde bis auf die 8 stunden.

Von: Hunter

Hallo Lea, in deinem Fall scheint eine Anschaffung eines Hundes, vor allem eines Welpen, leider nicht sehr geeignet. Gerade im Welpenalter benötigen Hunde sehr viel Aufmerksamkeit, Erziehung und vor allem soziale Kontakte. Alleine die Stubenreinheit und das Alleinebleiben müssen erst langsam trainiert werden. Das geht leider nicht innerhalb von zwei Wochen. Damit tust du weder dir noch deinem Hund einen Gefallen. Auch wenn der Hund älter ist, sind 8 Stunden alleine in einer Wohnung schon sehr extrem und nicht empfehlenswert. Ein Rottweiler benötigt eine erfahrene und konsequente Hundeerziehung und frühe Sozialisierung, auch was andere Hunde und Tiere betrifft. Sie können einen ausgeprägten Schutzinstinkt entwickeln und sind nicht Anfänger geeignet. Auch steht der Rottweiler in einigen Bundesländern auf der gefährliche Rassenliste. Erkundige dich im Vorfeld über die Bestimmungen zur Haltung von Listenhunden. Wenn du dennoch einen Hund besitzen möchtest gibt es Möglichkeiten den Hund während deiner Abwesenheit zu unterhalten: - Beim Dogsharing, zum Beispiel, teilst du dir mit engen Freunden oder deiner Familie die Aufsicht deines Hundes. - Tiersitter können stundenweise auf deinen Vierbeiner aufpassen - die Unterbringung Tagsüber in einer guten Tierpension wäre auch eine Möglichkeit weitere Alternativen: - ehrenamtliche Mitarbeit in einem Tierheim - dort könntest du dich um Hunde kümmern und diese regelmäßig ausführen - Damit machst du den Hunden eine enorme Freude :-) - evtl. überlegen ob ein anderes Haustier besser geeignet ist. Zum Beispiel manche Hauskatzenarten, wie British Kurzhaar eignen sich hervorragend zur Wohnungshaltung. Am besten natürlich zu zweit! Bei Fragen kannst du dich sehr gerne an uns wenden. Deine Nicole vom Wir lieben HUNTER Team

Von: Sina

es hilft super

Von: Susan

Ich überlege schon länger, mir einen Hund anzuschaffen. Verliebt habe ich mich in die Rasse Labrador Retriever 😍. Wir haben ein Haus mit einem großen Garten, ich arbeite Vollzeit im Homeoffice, unser jüngster Sohn ist 15. Da ich an einem chronischen Schmerzsyndrom leide, ist es für mich wichtig mich zu bewegen. Ich möchte also, dass der Hund und ich von unserer Beziehung profitieren. Es gibt allerdings einen Knackpunkt: der Hund darf nicht ins Haus, das möchte mein Partner auf keinen Fall. 😪 Er ist zwar selbst mit Hunden aufgewachsen, ist auch Jäger aber trotzdem... Der Hund wäre alleine mein Hund und es zerreißt mir jetzt schon das Herz, wenn ich daran denke, dass mein Hund nur draußen leben darf. 😭 Er hätte den ganzen Tag Auslauf im Garten und ich habe früh und nachmittags genug Zeit, um mich um ihn zu kümmern und lange Spaziergänge zu machen. Auch in eine Hundeschule möchte ich mit ihm gehen. Ist es für den Hund möglich, nur draußen zu sein? Das klingt so hart und ich denke, dass es unter den Umständen für ihn kein erfülltes Leben ist. Was ist Eure Meinung dazu?

Von: Hunter

Liebe Susan, sich einen Hund anzuschaffen muss wirklich gut überlegt sein. Alle Familienmitglieder sollten damit zu 100% einverstanden sein, damit auch in Zukunft ein harmonisches Miteinander möglich ist. Zwingerhaltung ist lt. Tierschutzgesetz nicht verboten, wenn die folgenden Punkte eingehalten werden: - Hunde müssen regelmäßig Kontakt zu Artgenossen pflegen können. Im Zwinger oder anderen Räumlichkeiten, die nicht für den Menschen ausgelegt sind, muss der Hund ausreichend Platz haben: - bei einer Widerristhöhe bis 50 cm: 6 m² - Widerristhöhe 50–65 cm: 8 m² - Widerristhöhe ab 65 cm: 10 m² Außerdem muss der Hund freie Sicht aus dem Zwinger heraus haben und außerhalb des Zwingers Auslauf genießen können. Zwinger oder andere nicht beheizbare Räume müssen mit einer Schutzhütte ausgestattet sein, in der die Tiere vor Kälte und Zugluft geschützt sind. Darüber hinaus sollen die Hunde einen weichen, gedämmten Liegebereich zur Verfügung haben. Aber bitte bedenke, dass ein Hund naturgemäß ein Rudeltier ist und in der Regel einen Anschluss an die Familie benötigt, welche ja sein "Rudel" bedeutet. Es spricht sicherlich nichts dagegen, ihn stundenweise in einen Hundezwinger, mit genügend Auslauf und einer gut isolierten Hundehütte, unterzubringen. Viele Hunde freuen sich sogar über einen ruhigen Rückzugsort. Dauerhaft sollte dies jedoch nicht die Lösung sein. Denn schließlich ist ein Hund doch auch ein Familienmitglied! Bei Fragen kannst du dich gerne an uns wenden. Deine Nicole vom Wir lieben HUNTER Team

Von: Karina

Hallo Ich und mein Lebensgefährter wohnen schon seid 6 Jahren zusammen. Wir leben in einer Neubau Wohnung mit kleinen Garten und haben nebenbei 4 Bkh Katzen. 1. )4 Jahre 2.) 3 Jahre 3.) Wird 1 Jahr 4.) 4 Monate alt. Wir haben uns lange überlegt einen Labrador Welpen zu kaufen. Mein Freund ist sich sehr sicher das wir den Welpen gerecht werden, und wir sind uns auch bewusst das es viel arbeit kosten wird. Meine Bedenken sind ob ich den Hund gerecht sein werde. Der Hund würde Max.4 Stunden am Tag alleine sein. Wir würden uns beim Kauf des welpens natürlich 2 Wochen Urlaub nehmen, somit wir den Welpen eine Eingewöhnungszeit geben können, und ihn schritt für Schritt auf das alleine sein vorbereiten können. Meine Bedenken sind, ob ich den Hund / Welpen gerecht sein könnte das er die 4 Stunden alleine bleiben könnte. Ich hab auch gehört das es sehr wichtig ist das in den 6 Monaten Lebenszeit der Welpen wichtig ist das die nicht länger als 2 Stunden alleine zuhause bleiben können/dürfen. Ebenso mit den Katzen, habe ich eine 100% Garantie das die Katzen nicht darunter leiden werden… oder der Welpe? Die anderen Bedienungen des Hundes währen wir natürlich bereit . Nun kreist es bei mir im Kopf ob ich das richtige machen werde oder nicht (da ich gerne vorher Gedanken mache und eine Entscheidung für das Leben treffen werde ,gerne darüber nachdenke!)

Von: Hunter

Liebe Karina, die Voraussetzungen und euer bisheriges Wissen hören sich durchaus positiv an. Wenn ihr euren Welpen direkt an eure Lebensverhältnisse gewöhnt, sollte sich dieser schnell an eure Situationen anpassen. Ihr solltet jedoch bedenken, dass euer Welpe zunächst nicht stubenrein ist, wahrscheinlich vieles anknabbert und noch sehr viel Aufmerksamkeit und Erziehung benötigt. Wenn ihr nach zwei Wochen nicht die Möglichkeit habt ihn durchgängig zu beaufsichtigen, ist es ratsam für die Zeit eurer Abwesenheit einen "Welpensitter" zu organisieren. Euren Katzen solltet ihr genug Zeit geben, sich an das neue Familienmitglied zu gewöhnen. British Kurzhaarkatzen sind vom Gemüt recht anpassungsfähig und ruhiger. Eine 100%ige Garantie gibt es nicht! Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass ich bisher noch nie große Probleme hatte meine Katzen und Hunde aneinander zu gewöhnen. Aber jedes Tier ist natürlich anders und nicht vorhersehbar. Euer Hund sowie auch die Katzen benötigen genügend Freiraum um sich bei Bedarf aus dem Weg zu gehen. In unserem Magazin haben wir viele weitere Beiträge, die euch diesbezüglich weiterhelfen können: z.B. https://www.wirliebenhunter.de/magazin/kategorie/hunderatgeber/welpen/ https://www.wirliebenhunter.de/magazin/artikel/wie-hund-und-katze-so-klappt-das-zusammenleben/ https://www.wirliebenhunter.de/magazin/artikel/hundetraining-und-erziehung-alleinbleiben/ Gerne könnt ihr euch bei weiteren Fragen an uns wenden. Nicole vom Wir lieben HUNTER Team

Von: Hannah

Hallo Ich bin mit einem Hund groß geworden und möchte mir jetzt auch gerne einen zu legen. Ich arbeite als Krankenschwester mit 80% und mein Freund ist Vollzeit Berufstätig. Ab September fange ich an zu studieren. Wir haben eine 55 qm Wohnung im 1. OG und leben direkt auf dem Land, wo schöne lange Spaziergänge garantiert sind. Ich möchte mir einen Hund aus dem Tierheim zulegen, der 1 Jahr alt sein sollte und von der Größe ungefähr 45-50 cm. Wir sind uns im Klaren, dass man für einen Hund Geld haben sollte, das wir auch haben, und das sie Zeitintensiv sind. Wegen unseres Jobs wäre der Hund 6h allein zu Hause an manchen Tagen, jetzt macht mich das unsicher ob das nicht zu lange wäre. Und ob das mit unserer Wohnung und mit der Größe des Hundes passt? Mit freundlichen Grüßen

Von: Hunter

Liebe Hannah, vielen Dank für deine Anfrage und dass du dir im Vorfeld Gedanken machst. Du hast Recht ein Hund erfordert Zeit, Geld und eventuell musst du auch einige Einschränkungen auf dich nehmen. Schön, dass du einem Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause geben möchtest. Informiere dich im Vorfeld genaustens über den Hund und schaue, ob dieser zu dir und deiner Lebensweise passt. Er braucht sicherlich eine Zeit, um sich bei dir einzugewöhnen, gebe ihm diese und trainiere von Anfang an schrittweise das allein bleiben. Die Umgebung ist erstmal fremd für deinen Vierbeiner, da kann es schon mal vorkommen, dass auch Hunde, die bereits allein bleiben können (falls dies der Fall ist) eine Zeit brauchen, um auch in der neuen Umgebung allein bleiben zu können. Wichtig ist, dass du dein Vierbeiner vorher und nachher einen schönen ausgiebigen Spaziergang, evtl. Schmusezeit oder Spieleinheiten gönnst und er ausgelastet ist. Hast du vielleicht schonmal an eine Hundepension gedacht oder einen Gassi-Geh Service vielleicht wäre dies ja auch eine Option an Tagen, bei denen der Hund wirklich 6 Stunden allein ist. Schau doch mal bei unserem Beitrag zum Thema Hundepension vorbei: https://www.wirliebenhunter.de/magazin/artikel/hundepension-so-findest-du-die-passende-hunter-magazin/ Bezüglich der Wohnungsgröße musst du dir in diesem Fall nicht so viele Gedanken machen, solange dein Vierbeiner seinen Auslauf bekommt, dürfte es kein Problem sein. Achte nur darauf, dass der Hund die Treppen gesundheitlich auch laufen kann. Dein Wir lieben HUNTER-Team

Von: Clara

Hallo, in meiner Jugendzeit bin ich mit Hunden groß geworden, und für mich war immer klar, dass ich selber irgendwann einen Hund haben möchte. Bis jetzt hat mein Bürojob mich davon abgehalten, doch nun, und in Zukunft, arbeite ich von zu Hause aus und plötzlich wird diese Möglichkeit realistisch. Ferienbetreuung etc. ist schon alles geklärt, wo ich noch etwas Bedenken habe ist die Wohnsituation. Ich lebe in der 3. Etage im Altbau, ohne Aufzug, in einer großzügigen Wohnung am Stadtrand mit Parks und Waldwegen fussläufig erreichbar. Auch ein wilder Garten ist mit am Haus dran. Die Hälfte der Zeit verbringe ich bei meinem Freund, der in einer ähnlichen Wohnung in der Nähe wohnt, sich auf den Hund freut und involviert sein möchte. Diese Situation wird vermutlich die nächsten ca 1-2 Jahre noch anhalten, bevor wir zusammenziehen. Ist das Hundegerecht?

Von: Hunter

Hallo Clara, vielen Dank für deine Anfrage! Schön, dass du dir solche Gedanken machst, ob du den Wünschen eines Vierbeiners gerecht wirst. Im Vorfeld solltest du dir genau überlegen welchen Vierbeiner du bei dir aufnehmen möchtest. Ein Welpe benötigt viel Zeit, da er noch alles lernen muss, zudem sollte dieser die erste Zeit bei Treppen getragen werden. Wie groß soll der Hund sein? Ist es möglich diesen die Treppen hoch und runter zutragen? Ein älterer Hund ist vielleicht schon erzogen und etwas ruhiger. Auch hier ist es wichtig vorher abzuklären, ob dieser die Treppen gesundheitlich laufen kann bzw. du diesen im Notfall auch mal tragen könntest. Biete deiner Fellnase in den Pausen die Möglichkeit schöne Spaziergänge zu genießen und sich auszupowern. Ihr werdet dann bestimmt schnell eine Routine finden, damit der Hund weiß jetzt ist meine Zeit und gleich, wenn Frauchen wieder arbeitet, wird es wieder ruhiger. Dein Hund sollte am Tag genügend Auslauf und Beschäftigung bekommen, aber auch Ruhepausen sind wichtig. Achte bei dem Garten bitte darauf, dass dieser keine Gefahren für deinen Vierbeiner birgt. Gerade z.B. bei wildem Gewächs weiß man manchmal nicht, ob es giftig sein könnte. Schaue am besten im Vorfeld wie geeignet dieser ist. Ansonsten ist auch der Garten eine schöne Möglichkeit eure Zeit zu verbringen. Dein Vierbeiner sollte sich erst einmal ein paar Wochen bei dir einleben dürfen. Involviere dein Freund damit auch zwischen ihm und dem Familienzuwachs eine Bindung entsteht. Dein Wir lieben HUNTER Team

Von: Doudlefan

Hallo Hunter Team, Danke für die tolle Auflistung! Lange schon möchten wir eine Hund, sind aber beide voll berufstätig. Mit einer neuen dauerhaften Betriebsvereinbarung habe ich nun bid zur Rente 2 Tage Homeoffice. An den anderen 3 Tagen müsste der Hund von 08:30-16:00 in eine HUTA. Ist das einem Hund zumutbar? Wir wollen einen Doudle als Welpen wie zum Beispiel Goldendoudle Mini oder einen Pudel. Danke im voraus Die Doudlefans

Von: Hunter

Hallo Doudlefans, wir freuen uns, dass euch der Beitrag gefällt! Hund und Beruf unter einem Hut zu bringen ist manchmal nicht so leicht. Es ist sehr wichtig, dass ihr euren Welpen Zeit gibt sich bei euch einzuleben. Der kleine Vierbeiner muss erst noch die Welt entdecken und vieles lernen. Zudem braucht er euch als feste Familienmitglieder. Es ist schwierig zu sagen, ob eine Hundetagesstätte irgendwann das richtige für euren Vierbeiner sein wird, da jeder Hund individuell ist. Eher ängstliche Hunde können zum Teil überfordert sein. Ihr solltet euch im Vorfeld genaustens bei der Tagesstätte informieren und alle Fragen klären, die Euch auf dem Herzen liegen. Diese könnten z.B. sein: Wie schaut der Tagesablauf aus? Wie groß sind die Gruppen und wie viele Betreuer sind zuständig? Was ist möglich sollte der Vierbeiner einmal krank sein? Wie sieht die Eingewöhnungszeit aus? Wie alt muss mein Hund sein und welche Voraussetzungen muss dieser erfüllen? Bekommt mein Hund auch Ruhepausen? Es ist auch nicht verkehrt sich die Tagesstätte im Vorfeld anzuschauen, so bekommt man einen Gesamteindruck und merkt besser, ob diese zu euch passt. Euer Wir lieben HUNTER Team Nachtrag: Schaut doch mal bei unserem Magazin-Beitrag https://www.wirliebenhunter.de/magazin/artikel/hundepension-so-findest-du-die-passende-hunter-magazin/ vorbei, hier könnt Ihr weitere Tipps finden.

Von: Jesicca Schubmann

Hallo zusammen, wir sind eine 5 köpfige Familie mit 3 wundervollen Kindern und 2 liebevollen Maine Coon Katzen. Wir würden uns einen Hund sehr wünschen… nur sind wir unsicher ob jetzt bereits der richtige Zeitpunkt ist. Wir haben ein haus mit Garten zur Miete, ich bin Hausfrau und mein Mann arbeitet in der Werkstatt und parallel im Garten. Meine Kinder sind 1 und halb ,4 und 6 nahte alt. Bei uns gehts immer rund. Wir hätten gerne einen Pinscher shepard mischling . Wir sind kurz davor ihn einziehen zu lassen. Nur kreist ihn meinen Kopf ob ich ihr gerecht werde.. danke im Voraus . Lg Jesicca

Von: Hunter

Hallo Jesicca, warum nicht? Ein Hund kann gerade auch mit Kindern ein perfektes neues Familienmitglied sein. Ihr solltet euch nur sicher sein, dass ihr eurem neuen Hund auch gerecht werden könnt. Vor allem, wenn ihr überlegt euch einen Welpen anzuschaffen. Ein Welpe benötigt sehr viel Aufmerksamkeit und Training (beim Stubenreinheitstraining wird es immer sehr sportlich) und ist noch sehr empfindlich gegenüber etwas harscheren und eventuell unkoordinierten Bewegungen und Handlungen von Kleinkindern. Stellt euch doch mal einen persönlichen Fragebogen auf und schaut, welche Art von Hund zu eurem Leben passen könnte, denn schließlich wird er euch für eine sehr lange Zeit begleiten. Mögliche Fragen wären: Sind wir eine aktive Familie die viel unternimmt, oder lieber zu Hause bleibt? Wer übernimmt die Erziehung und geht Gassi? Was passiert wenn wir Urlaub machen wollen? Welche Rasseneigenschaften könnten harmonieren? (Nicht jeder Hund ist Familiengeeignet!) Muss es ein Welpe sein, oder lieber ein ausgewachsener Hund, der bereits gefestigt ist? Für welchen Zweck möchten wir einen Hund? etc. Deine Nicole vom Wir lieben HUNTER Team

Von: Lily R.

Hallo, ich möchte mir gerne einen Hund zulegen, bin aber noch unsicher ob ich ihm in meinem Alltag gerecht werden kann. Da ich „Hunde-Anfängerin“ bin, soll es ein kleiner leicht erziehbarer Hund werden, ich denke an einen Havaneser. Meine berufliche Situation erlaubt es im Moment, dass ich den Hund zur Arbeit mitnehme (80%, 4 Tage pro Woche, beratende Tätigkeit). Was ist jedoch wenn ich an eine neue Stelle wechsele und dies dort nicht möglich ist? Ggf würde ich meinen Hund später auch gerne zum Therapiehund ausbilden wollen. In meiner Freizeit bin ich sehr gerne draussen, auch bei jedem Wetter, und mache insbes. gerne kleinere Wanderungen und ausgedehnte Spaziergänge (3-10km). Ausserdem bin ich unglaublich gerne an und in Seen und Gewässern unterwegs. Im Moment gehe ich 1x pro Woche in ein Fitnessstudio, während dieser Zeit müsste mein Hund dann ca. 2h alleine in meiner Whg bleiben. Meine Whg ist mit ca. 50qm denke ich groß genug für einen Havi, Rückzugsmöglichkeiten gäbe es genug, finanziell wäre die Hundehaltung auch abgedeckt, Geduld bringe ich für Tiere ganz viel mit, dem Hund kosequent seine Grenzen aufzuzeigen würde für mich die größere aber auch meisterbare Übung werden, denke ich. In meiner Umgebung sind viele schöne Parks und Spazierwege wo sich mein Havi austoben könnte. Zeit für Fellpflege und Spaziergänge würde ich mir selbstverständlich nehmen. In 1-? Jahren steht ggf ein Umzug an, bei dem ich aber meinen Hund bei einer Freundin gut unterbringen könnte für den Tag, damit er nicht dem Umzugsstress ausgesetzt ist. Im Moment bin ich relativ regelmässig mit dem Zug unterwegs (5h-Strecke, jede 3-4 Wochen), wäre allerdings auch bereit, die Reisen auf den Hund anzupassen. Kurze Strecken fahre ich mit meinem Auto, ich würde mit meinem Hund beide Verkehrsmittel ausprobieren und ja merken welches ihm leichter fällt und meine Reisen dann auf dieser Basis anpassen. Flugreise mache ich in der Regel maximal 1 pro Jahr. Ich selbst bin vom Charakter her eine eher ängstliche und vorsichtige Person. Könnte sich dies schlecht auf den Hund auswirken oder spricht das gegen die Anschaffung? Meine Familienplanung berücksichtigt Tiere, insbes. Hunde, Katzen und Kaninchen. Wenn es sich ergibt hätte ich gerne in den nächsten 3-10 Jahren auch 1-2 eigene Kinder, wobei ich finde dass ich das im Moment am schwersten planen kann. Beruflich strebe ich langfristig ein 60-80% Pensum an. Was spricht dafür mit der Hundeanschaffung noch zu warten bzw. bald „loszulegen“? Habe ich ganz wichtige Punkte vergessen zu bedenken? Vielen Dank schon im Voraus für Eure Antwort :-) Grüße, Lily

Von: Hunter

Liebe Lily, sich einen Hund anzuschaffen bedeutet eine große Verantwortung auf sich zu nehmen - egal ob großer oder kleiner Hund. Es ist gut und wichtig, dass du dir im Vorfeld viele Fragen stellst, denn schließlich wird er dich sein ganzes Leben begleiten. Laut deinen Schilderungen scheint die Wahl eines Havanesers passend zu sein. Ein Havaneser ist ein kleines, unkompliziertes Allroundtalent und durch seine positiven Charaktereigenschaften hervorragend als Therapiehund einsetzbar. Er ist verspiel, kinderlieb und stets fröhlich gelaunt. Passt somit auch perfekt in eine Familie. Bezüglich deinen Reisen, kannst du dir eine tolle Tragetasche anschaffen, so kannst du ihn einfach überall mit hinnehmen. Das wichtigste ist, dass wenn du deinen Job wechselst auch berücksichtigst, dass du für deinen Hund weiter sorgen kannst. Sollte es nicht möglich sein deinen Hund mit zur Arbeit zu nehmen, kannst du Bekannte oder Verwandte fragen oder dir gegebenenfalls einen Tiersitter suchen, der in deiner Arbeitszeit auf ihn aufpasst. Deine Nicole vom Wir lieben HUNTER-Team

Von: Kathi

Ich bin aktuell Studentin und werde in 1,5 Jahren an einer Berufsschule unterrichten. Mein Freund ist Berufssoldat. Wir möchten uns einen RR anschaffen, da diese wunderschönen Hunde als sehr wesensfest, ausgeglichen und liebevoll beschrieben werden. Alles in allem ein toller Familienhund. Wir stellen uns auch bei der Familienplanung eine Familie mit Hund vor. Daher meine Fragen: in wie fern eignen sich RR als Schulhunde bzw. Therapiehunde und müssen diese Hunde von Schulleitern akzeptiert werden als mein Begleithund in der Schule (aufgrund der starken Prägung auf den Hundeführer, in unserem Fall ich)? Und wie wird mein Hund ein Therapiehund und wo muss ich das beantragen meinen Hund mit in die Schule zu bringen? Sollte man sich einen Hund erst anschaffen wenn Kinder bereits vorhanden sind (Vermeidung von Neidverhalten)? Vielen Dank für die Beantwortung meiner doch vielen speziellen Fragen :) Viele Grüße Kathi

Von: Hunter

Liebe Kathi, zunächst ist es richtig und auch wichtig sich viele Fragen zu stellen. Passt ein Hund wirklich in dein Leben und zu deinem Lebensstil, sowie zu deiner Zukunft. Und wenn ja, welcher Hund ist der richtige. Ein Hund wird viele Jahre an deiner Seite sein und du wirst viel Verantwortung übernehmen. Du benötigst Zeit, Geld und musst dir im Klaren sein, dass du eventuell einige Einschränkungen auf dich nehmen musst. Ein Rhodesian Ridgeback ist, auch wenn er ein toller Begleit- und Familienhund sein kann, kein Anfängerhund. Rassebedingt ist er eigenständig und verfügt über einen starken Jagdtrieb. Er braucht einen sicheren und geduldigen Hundeführer sowie eine konsequente Erziehung. Körperlich sowie mental sollte er stets gut ausgelastet sein. Auf Grund der Größe und der erhöhten Aktivität, solltest du bestenfalls ein Haus oder eine große Wohnung mit Garten haben. Ein Rhodesian Ridgeback ist zudem sensibel und benötigt viel Zeit sich auf Veränderungen einzulassen. Wenn du vor hast, deinen Hund mit zur Schule zu nehmen, muss das im Vorfeld mit der jeweiligen Schulleitung abgesprochen werden. Sei dir bewusst, dass ein feinfühliger Rhodesian Ridgeback in der Regel nicht lange alleine bleiben möchte. Was passiert, wenn er zwar in der einen Schule angenommen wird, aber bei einem Jobwechsel sich die Sachlage ändert? Wenn du eine Familie mit Kindern planst, überlege dir, ob du dann wirklich genug Zeit für einen großen, starken und aktiven Hund hast, der eine disziplinierte Erziehung benötigt. Unser Tipp: Achte auf die Charaktereigenschaften und Anforderungen von Hunderassen und prüfe genau ob dir eine Zukunft mit Hund vorstellen kannst. Eine Pro und Contra Liste kann dir bei deiner Entscheidung weiterhelfen. Deine Nicole vom Wir lieben HUNTER Team

Von: Julian

Servus, ich stecke in einer großen Zwickmühle. Meine Freundinn und ich wollen uns einen Golden Retriever zulegen und wissen nicht ob wir ihm Zeitlich gerecht werden. Sie ist 5 Monate Zuhause danach ist sie Lehrerinn. Das heißt sie ist um Mittags zuhause. Ich Arbeite normal 40 Stunden und bin Mittags daheim. Das heißt das er maximal 4 Stunden im Alltag alleine wäre. Alle anderen Rahmen bedingungen sind eigentlich erfüllt. Unsere Wohnung ist im ersten Stock mit rießiger Dachterasse, Urlaub verbringen wir in unserem Camper. Der Verantwortung sind wir uns bewusst und die Geld frage steht bei uns auch nicht im Raum. Wir haben nur zweifel ob wir dem Hund mit dem Zeitfenster von 4 Stunden schaden oder nicht. Gruß Julian

Von: Hunter

Hallo Julian, das klingt doch soweit gut. Das stundenweise Alleinbleiben sollte für einen Golden Retriever kein Problem darstellen, wenn er vorher und nachher mit ausgiebigen Gassirunden und Schmusestunden ausgelastet wird. Ihr solltet allerdings von Anfang an das Alleine-bleiben üben, damit er sich daran gewöhnt. Deine Nicole vom Wir lieben HUNTER-Team

Von: Ralf Pieper

Ich hatte einen Labrador- Retriever, der mit 9 Wochen zu mir kam und im vergangenen Herbst mit 14,5 Jahren gestorben ist. Ich habe ihn sehr gemocht und nur gute Erfahrungen gemacht. Am Liebsten würde ich mir einen neuen anschaffen. Das Problem ist, dass ich seit 6 Jahren eine Körperbehinderung habe (inkomplett querschnittgelähmt). Ich kann noch Spaziergänge bis ca. 6 km machen und E-Bike fahren. Ich muss dabei auf jeder Seite einen stock nutzen. In der ruhigen Phase des Hundes (er war i8.5 Jahre alt als ich die Behinderung erlitt) klappte das ganz gut. Ich bin mir aber unsicher, wie das mit der Erziehungsphase eines jüngeren hundes aussieht. Mit dem ersten habe ich ziemlich viel herumgetobt, weiß aber nicht, ob es auch andere Erziehungsmethoden gibt. Wie ist die einschätzung?

Von: Hunter

Lieber Ralf, auf Grund deiner Lebenssituation ist die Anschaffung eines Welpen gut zu überlegen. Ein Welpe oder auch ein junger Hund, brauchen viel Auslauf, Erziehung und Aufmerksamkeit. Vor allem, wenn sie noch nicht stubenrein sind, müssen sie andauernd raus gebracht werden, Hinterlassenschaften müssen beseitigt werden und vieles mehr. Zudem kommt noch, dass ein großer Hund, der noch jung und ungestüm ist, sehr viel Kraft hat und dich schnell von den Beinen holen kann. Eine tolle Alternative zu einem jungen Hund ist ein älterer oder gehandicapter Hund. Es gibt, vor allem im Tierschutz, sehr viele ältere Hunde die sehnsüchtig auf ein liebevolles Zuhause warten. Oder, du könntest einem Handicap-Hund (vielleicht fehlt ein Beinchen oder er ist blind) ein tolles Zuhause bieten. Deine Nicole vom Wir lieben HUNTER-Team

Von: Sabine Sauer

Hallo,ich möchte mir einen Hund aus dem Tierschutzverein anschaffen ,eine Hündin 1jahr alt. Ich lebe alleine und habe zwei Meerschweinchen und bin teilzeit berufstätig 18 Std. In der Woche. Meine Wohnung ist 73 pm im Erdgeschoss. Ich hätte gerne gewusst ob ich geeignet bin für einen Hund?

Von: Hunter

Liebe Sabine, toll, dass du dir Gedanken machst, ob dein Haushalt und Lebensweise für einen Hund geeignet ist. Denn das ist unglaublich wichtig. Genauso wie die finanziellen Voraussetzungen. Im Grunde spricht nichts dagegen, einem Hund aus dem Tierschutz ein neues Zuhause zu geben. Achte bei deiner Auswahl darauf, dass dein neuer Begleiter auch tatsächlich für deine Lebensweise geeignet ist. Erstelle dir eine kleine eigene Abfrage. Welche Art von Hund bevorzugst du? Wie soll er aussehen und welche Größe soll er haben? Überlege wieviel und wie oft du deinen Hund beschäftigen kannst und ob du eher wenig spazieren gehst oder lieber stundenlang läufst. Ein kleiner agiler Hund, wie zum Beispiel viele Terrier, benötigen viel Auslauf und Beschäftigung und idealerweise ein Haus mit Garten. Es gibt aber auch viele Hunde die einen deutlich ruhigeren Charakter haben und für Wohnungen besser geeignet sind. Versuche den Mitarbeitern vom Tierschutz deine Lebenssituation und deine Wünsche zu nennen und sicherlich kann dann gemeinsam ein perfekter neuer Begleiter gefunden werden. Deine Nicole vom Wir lieben HUNTER-Team

Von: Leon J.

Wie kann ich einem Hund die wichtigsten Kommandos beibringen :) ? Und könnte mein Hund (Fellfreund) 🐶:) auch in einer Wohnung wohnen mit ein-zwei Etagen :) Mit freundlichen Grüßen León

Von: Hunter

Hallo Leon, zu deiner ersten Frage: es gibt viele Wege deinem Hund auf eine bestimmte aber freundliche Art und Weise Kommandos beizubringen. Viel Disziplin und oft auch Geduld sind gefordert. Bei den meisten funktioniert das Training besonders gut durch Einsatz von Leckerlies. Direkte Belohnung nach korrekt ausgeführtem Befehl geben und dein Hund wird sich das Verhalten einprägen und lernen. Am besten suchst du, nachdem dein Hund sich eingewöhnt hat, eine Hundeschule in deiner Nähe, in der du individuell beraten wirst. Dort kann er neben den Kommandos auch ein gesundes Sozialverhalten lernen. Frage Nummer 2: Es gibt Hunde, die auch in Etagenwohnungen gut gehalten werden können. Dazu kommt es auf die Größe und besonders auf die Aktivität von dir und deinem Hund an. Beachte auch, ob dein Hund jeden Tag Treppen laufen muss oder evtl. ein Fahrstuhl vorhanden ist. Das soll heißen, das zum Beispiel ein kleiner Hund mit wenig hohem Aktivitätslevel besser in einer Etagenwohnung gehalten werden kann als ein großer mit hohem Aktivitätslevel. Kleinere Hunde können auch besser mal getragen werden, wenn sie gesundheitlich keine Treppen laufen können. Aber Vorsicht: auch kleine Hunde, wie zum Beispiel viele Terrier, benötigen sehr viel Auslauf. Bevor du dir deinen Traumhund aussuchst, mache am besten eine kleine Aufstellung. Was möchtest du? Und was kannst du bieten? Bist du dazu bereit für viele Jahre für einen Hund aufzukommen und zu pflegen? Dein Hund wird dich schließlich ca. 12 - 16 Jahren begleiten. Und dann sollte einem zukünftigen guten Zusammenleben nichts im Wege stehen. Dein Wir lieben HUNTER-Team

Von: Schlicker Helene

Ich habe eine Frage wenn Man Angst vor einem Hund 🐕 Hat kann man sich dann ein Hund 🐶 Kaufen?

Von: Hunter

Liebe Helene, vielen Dank für deine Frage. Es gibt Möglichkeiten, um deine Angst vor Hunden zu bewältigen. Zunächst solltest du dir genau überlegen, wovor du die eigentliche Angst hast. Angst vor der Größe? Angst das der Hund beißen könnte? Oder sind dir Hunde im Allgemeinen nicht geheuer? Einen eigenen Hund anzuschaffen bedeutet eine hohe Verantwortung gegenüber dem Tier. Schließlich wirst du dich unter Umständen ca. 12-15 Jahre mit ihm beschäftigen. Vor allem wenn es ein niedlicher Welpe ist, kann ein Hund dir durchaus helfen, deine Angst zu überwinden. Jedenfalls bei deinem eigenen Tier. Solltest du jedoch weiterhin Angst vor anderen Hunden haben, kann sich genau diese Angst auf deinen Hund übertragen, was gravierende Folgen für dich und dein Tier haben könnte. Unser Tipp ist, dass du dich zunächst mit deiner Angst auseinandersetzt, um diese zu bewältigen. Hast du Freunde oder Bekannte mit Hund, frage sie, ob ihr gemeinsam Spazieren geht und euch sonst mit dem Hund beschäftigen könnt. Hast du ein Tierheim in der Nähe kannst du dort fragen, ob du eine Weile mit aushelfen kannst, um auch verschiedene Hunde kennen zu lernen. Am besten sprichst du zusätzlich mit einem Psychologen und mit einem Hundetrainer über die genaue Problematik, diese können dir sicherlich weiterhelfen. Wenn du deine Angst nicht bewältigen kannst, solltest du überlegen, ob ein anderes Haustier, wie zum Beispiel eine Katze, eher in Frage kommen könnte. Dein Wir lieben HUNTER-Team

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